Die meisten Fenster lassen sich in wenigen Sekunden aufhebeln – selbst wenn sie geschlossen sind. Wir sichern Ihre Fenster gezielt gegen genau diese Schwachstelle.
Fenster werden in der Praxis meist nicht "aufgebrochen", sondern mit Hebelwerkzeug aufgehebelt. Oft reicht bereits ein einfacher Schraubendreher.
Auch geschlossene Fenster sind ohne mechanische Zusatzsicherung kein belastbares Hindernis.
In der Praxis reicht oft ein einfacher Schraubendreher, um ein ungesichertes Fenster aufzubrechen. Entscheidend ist dabei nicht das Glas, sondern der Spalt zwischen Rahmen und Flügel.
Praxis-Hinweis: Mehr als 80 % der Einbrüche erfolgen über Aufhebeln an Fenstern oder Fenstertüren.
Viele Eigentümer sichern zuerst die Haustür – und übersehen dabei die Fenster. Tatsächlich erfolgen die meisten Einbrüche über Fenster und Terrassentüren.
Besonders kritisch sind:
Auch Fenster im Obergeschoss sind betroffen, da Einbrecher vorhandene Aufstiegsmöglichkeiten nutzen.
Weitere Grundlagen finden Sie auch in unserer Übersicht zu Einbruchschutz.
Wir prüfen Ihre Situation direkt vor Ort.
Beratung anfragenEin gekipptes Fenster ist praktisch ein offenes Fenster. Es lässt sich in wenigen Sekunden ohne großen Kraftaufwand öffnen.
Schützt gezielt gegen Aufhebeln. Je nach System liegt der Druckwiderstand oft über 1 Tonne.
Zusatzsicherungen verhindern, dass sich der Fensterflügel beim Hebelangriff aus dem Rahmen drücken lässt.
Typische Systeme sind z. B.: FO400 oder FO500.
Basis-Sicherung gegen einfaches Öffnen am Griff. Es ersetzt keine zusätzlichen Sicherungspunkte gegen Hebelangriffe.
Schützt vor dem Öffnen von innen (z. B. nach Glasbruch), ersetzt aber keine mechanische Sicherung gegen Aufhebeln.
Typische Systeme sind z. B.: FG300.
Mehrere Verriegelungspunkte in einem System. Besonders sinnvoll bei großen Fenstern und Fenstertüren.
Verteilt die Kräfte auf mehrere Verriegelungspunkte und erschwert das Aufhebeln über die gesamte Fensterhöhe.
Typische Systeme sind z. B.: FOS550 oder FOS650.
Schützt die Bandseite, die häufig vergessen wird. Erhöht den Widerstand gegen Aushebeln deutlich.
Sichert die oft vergessene Bandseite und verhindert das Aushebeln trotz gesicherter Griffseite.
Typische Systeme sind z. B.: FAS101.
Mechanische Barriere mit klarer Abschreckungswirkung. Sinnvoll bei frei zugänglichen Keller- und Erdgeschossfenstern.
Der Hebelangriff am Rahmen bleibt oft in kurzer Zeit erfolgreich.
Griffseite, Bandseite und Befestigung arbeiten gemeinsam gegen Aufhebeln.
Alle Komponenten müssen zusammenpassen, sonst bleibt trotz einzelner Produkte ein nutzbarer Angriffspunkt bestehen.
Ein schwacher Untergrund führt auch bei hochwertigen Sicherungen zu geringer Wirkung. Entscheidend sind passende Schrauben, richtige Position und tragfähige Befestigung.
Wichtig: Die Befestigung muss den Anforderungen der DIN 18104 entsprechen, damit die Nachrüstung ihre Schutzwirkung erreicht.
Spezielle Sicherung für Haupt- und Nebenflügel notwendig.
Wir sichern Fenster und Terrassentüren in Mannheim, Ludwigshafen und im Rhein-Neckar-Raum. Welche Lösung sinnvoll ist, wird immer vor Ort am realen Fensterzustand geprüft.
Nein. Ein abschließbarer Griff schützt nur gegen Öffnen von innen, nicht gegen Aufhebeln von außen.
Beim Hebelangriff wirken Kräfte an mehreren Stellen. Mehrere Sicherungspunkte erhöhen die Widerstandszeit deutlich.
Nein. Gekippte Fenster gelten aus Sicht der Einbruchsicherung praktisch als offen.
Ja, für die meisten Fenster und Terrassentüren sind Nachrüstlösungen möglich.
Wir prüfen vor Ort, welche Fenstersicherung technisch sinnvoll nachrüstbar ist.
Kostenlose Sicherheitsberatung vor Ort Direkt anrufen